Urlaub dahoam – in München

In meinem letzten Artikel habe ich schon anklingen lassen, dass ich suche, was man als Dahoam-Gebliebene in München in den bayrischen Sommerferien alles noch so alles anstellen kann:

Bei schlechtem Wetter empfehle ich u.a. die Lektüre von Blogs aus München wie auch Blogs, die über München berichten. Das ist eine schöne Tätigkeit von zu Hause aus. Thematisisert habe ich das z.B. in meinen letzten zwei Blogeinträgen. Bloglisten gibt es aber auch auf dem Blog des offiziellen Münchner Stadtportals, wenn man unter Kategorien schaut, Blogs aus München und Blogs über München. Wenn man das Haus aber verlassen will, empfehle ich Museumsbesuche oder Ausstellungsbesuche. Relativ schön zusammengefasst finde ich das Thema auch auf dem Munich Mag unter der Rubrik „geht immer >> Kunst & so“. Grundsätzlich kann man sich über Events aber auch auf der App von München unter der Rubrik Events tagesgenau informieren.

Bleibt die Frage, was man bei gutem Wetter in München macht. Thematisiert wird das Thema auch konkret in diesem Blogartikel Urlaub in München auf dem Blog des offiziellen Münchner Stadtportals.

Ich möchte nun einen Vorschlag noch aufbringen, von dem ich sehr begeistert bin, und den ich so in dieser Genaugkeit nicht auf einem der anderen Blogs gefunden habe. Grundsätzlich lautet die Empfehlung auf den Spuren von Touristen München erkunden. Nun kann man das auf offiziellen Stadttouren für Touristen oder aber auf eigene Faust mit einem Touristenführer in der Hand. Ich empfehle beide Arten. Ich möchte aber hier auf ein spezielles Buch um München zu erkunden eingehen: Polyglott zu Fuß entdecken – München – Auf 30 Touren die Stadt erkunden. Die Touren sind je nach Dauer in drei Grade eingeteilt: In max zwei Stunden zu bewältigen, bei Besuch von Sehenswürdigkeiten Dauer einen halben Tag oder Dauer ein ganzer Tag. Ich bin mit meinem  Mann fast alle 30 Touren mit Buch in der Hand, wie die Touris, abgegangen. Und für 11,99 € Investition, billiger falls man ein gebrauchtes Exemplar erwirbt, hat man somit für zig Stunden Vergnügen. Auch wenn es bis schlimm aussieht, rate ich dringend, dieses Buch in der Hand zu halten und bei jedem Stopp aus dem Buch sich selber oder auch allen anderen Mitgehenden vorzulesen, was gerade das interessante an diesem Ort ausmacht. Auf Wunsch meines Mannes habe ich einmal das nicht gemacht und es war nicht einmal das halbe Vergnügen. Diese Fußtouren haben den Vorteil, dass man genau abwägen kann mit wem man die Touren durchführt. Eine privatere Idee, um mehr von München kennenzulernen, kenne ich praktisch nicht.

 

Wenn schon bei Fußtouren, dann empfehle ich auch die Würm von der Quelle bis zur Mündung entlang zu wandern. Grundsätzlich braucht man dafür keine Karte. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert. Auch dies habe ich wiederum mit meinem Mann durchgeführt und wir sind die Strecke etappenweise gegangen. Wir sind mit dem Auto zu einem S-Bahnhof gefahren, haben dort geparkt. Von diesem Ausgangspunkt sind wir entlang der Würm zu einem weiteren S-Bahhof gegangen und die gesamte Strecke dann mit der S-Bahn zum Auto zurück gefahren. Die Grundidee für diese Wanderungen sind mir aufgrund des Buches „Meine Würm: Eine erwanderte Flußlandschaft“ gekommen, aber ich betrachte es nicht als notwendig, dieses Buch zu kaufen, wenn man die Würm entlang wandern möchte. Grundsätzliche Informationen für Ortsfremde: Die Würm hat ihre Quelle am Starnberger See, sie fließt durch das Würmtal, anschließend durch München-Pasing und weitere Stadtteile von München und letzendlich ist ihre Mündung östlich von Dachau. Am Ende der Wanderungen, kurz vor der Mündung der Würm, liegt das Konzentrationslager Dachau. Ich finde, für diese trauriges Denkmal sollte man sich mehr Zeit nehmen, als einfach dieses Lager entlang der Würm abwandern.

 

Als letzten Sommer-Vorschlag möchte ich eine Isar-Floßfahrt nennen. Morgens mit der S-Bahn in die Nähe von Wolfratshausen rausfahren und am späten Nachmittag (besoffen? da es Freibier gab) in München am Flossländle wieder ankommen. Nachteilig: Der hohe Preis. Der harte Holzsitz. Bei meiner Fahrt auch das lauwarme Essen. Und sowieso die provisorische Toilette auf dem Floß. Aber grundsätzlich ein Erlebnis, dass man auf jeden Fall mindestens einmal im Münchner Leben gemacht haben sollte. Achtung: Badesachen bei gutem Wetter mitnehmen!

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