Blogs aus und von Münchnern, eine Kritik und ein Anhang

(Änderung am 21.08.2017, siehe Nachtrag vorheriger Blogartikel) Es gibt aber noch weitere Münchner Blogs, als die, die ich schon vorgestellt habe, u.a. den Blog vom offiziellen Stadtportal muenchen.de. Auf diesem Blog gibt es auch eine weitere Liste von Blogs aus München. In dem heutigen Artikel lege ich meine persönlichen Meinungen über die Blogs, die Gewinner des Isarnetzt Awards 2016 oder 2017 waren und die ich im vorigen Blogartikel ausführlich aufgeführt habe, dar:

Im vorigen Artikel habe ich ja schon drei Blogs, die über München berichten, vorgestellt

Von den drei Blogs empfehle ich vor allem das Munich Mag, wenn man im Sommer überlegen will, was man in München als Dahoam-Gebliebener macht. Die Kategorie „Das geht immer“ ohne die Restaurant-Kritiken hat es mir da vor allem angetan.

Das Isarblog besticht durch seine detaillierten und schönen Artikel. Zuerst war dies somit auch meine Wahl als der beste Blog über München. Nun, nach einiger Zeit, empfehle ich es eher zum gelegentlichen Schmökern.

Am wenigsten von allen drei vorgestellten Blogs gefällt mir „Mit Vergnügen“. Ich finde es so „marktschreierisch“. Auch warum in den Blogartikeln immer wieder auf „11 Sachen, die“ man hier und dort empfiehlt, eingeht, entgeht mir völlig. Warum sind es nicht mal 7 dann 8 oder vielleicht 12 oder 15 Sachen, die man hier und dort macht oder empfiehlt? Das kann doch gar nicht den tatsächlichen Begebenheiten entsprechen!

Mit diesen drei Blogs habe ich mich ziemlich intensiv auseinander gesetzt. Grundsätzlich fällt mir auf, dass in allen Blogs, die über München berichten, den Restaurantkritiken viel Raum gegeben wird. Ich weiß nicht, ob das für Andere interessant ist, ich habe mich aber erst vor kurzem mit meiner besten Münchner Freundin kurz geschlossen und wir meinten, dass Online-Kritiken von Restaurants uns nicht viel geben. Eine Zeitlang waren wir an den Meinungen auf Qype interessiert. Seitdem das aber in Yelp integriert wurde, finde ich die Kritiken, die ja von fachlichen Laien erstellt werden, endgültig ziemlich nichtssagend. Ein Beispiel: In Gräfelfing war lange Zeit auf Qype als bestes Restaurant vor Ort eine fahrbare Würstchenbude gelistet. Ich bin genauso, wie meine Freundin, zum Michelin und zu der Zeitschrift Delikatessen zurück gekehrt, um mich über gute und mir unbekannte Restaurants in München zu informieren. Ich glaube meine Freundin informiert sich auch noch über den Gault Millau. Also ein Fazit: Eine Rückkehr zu den Informationen aus der Vor-Internet-Kritiken-Zeit. Nur kaufe ich den Michelin heutzutage nicht mehr als Buch sondern als Michelin App.

Was mich auch noch interessiert sind Reiseblogs. Auch hier gab es drei auf meiner vorgeschlagenen Leseliste. Ich habe diese Blogs nur stichpunktartig nach Artikeln zu Indien, China, Vietnam und Japan durchgeschaut und am besten von allen Blogs hat sich Travellers insight bewährt. Allerdings hat mich dort auch ein Artikel, in der ein Sponsor immer und immer wieder genannt wurde, gerade dadurch etwas genervt.

Alle übrigen Blogs habe ich nur überflogen. Am meisten habe ich mich noch mit Yoga Dude auseinandergesetzt. Obwohl ich Yoga ausübe, werde ich wohl kein Fan von Yoga Dude. Warum? Ich werde schon auf Facebook mit Yoga Artikeln überflutet. Das langt mir. Von Zeit zu Zeit werde ich aber trotzdem diesen Blog mal wieder anschauen und dies habe ich auch mit den zwei Literatur bzw. Kultur-Blogs vor. Die Familien-Blogs, dagegen, aus dem Alter bin ich hinaus. Meine Kinder sind bereits flügge und Mode-Blogs interessieren mich ganz und gar nicht.

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